Letzte Worte des vierten Kandidaten – Frank Rennicke zum Abschluß der Bundespräsidentenwahl am 30. Juni 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Leidensgenossen!

Die Wahl ist zu Ende und FAST alles war wie zu erwarten:

  1. Es gewinnt nicht immer der Beste.
  2. Die Totalausgrenzung der Systemmedien war noch perfekter.
  3. Bundestagspräsident Lammert hat mit bester Schauspielmanier gut vorbereitet dafür gesorgt, daß die drei Wahlleute der NPD ebenso wie der vierte Kandidat nicht stattfanden – und hat erneut unter Missachtung der Wahlgerechtigkeit seinem Parteikollegen das Amt ermöglicht und Anträge weggedrückt.
  4. Die Engstirnigkeit und der Dogmatismus gut bezahlter Parlamentarier verhindern jede Art von notwendigsten Problemlösungen, um eine lebenswürdige Lebensgestaltung zu ermöglichen. Wenn selbst die Bundespräsidentenwahl zu einer Farce verkommt und eine Totalausgrenzung eines Außenseiters, von dem doch „kaum eine Gefahr“ ausgehen kann, so notwendig ist, so ist das ein Beispiel für die herrschenden Machtverhältnisse und deren Herrscher im Hintergrund. Leider stört es kaum einen in der Bundesversammlung, daß wir weder eine Verfassung haben, noch daß dort Gleichheitsgrundsätze in gröbster Art und Weise mißachtet werden. Wenn Parlamentarier bei der Wahl des Staatsoberhauptes so gleichgültig sind, so sind sie es immer und werden in ideologischen Schranken unser Land weiter in den Abgrund führen.

Neu an dieser Wahl war jedoch, dass

  1. es kein Fußballspiel im Fernsehen gab (trotz WM – während im letzten Jahr Bundesligaspiele die Parlamentarier unruhig machten).
  2. die unerträgliche Verblendung der Linken es leider verhindert hat, daß es zusammen mit den Stimmen der NPD einen anderen Bundespräsidenten gegeben hätte.

Zusammen mit den drei Wahlleuten und den Ersatzmännern haben wir versucht, vor Ort das Beste für unsere gerechte Sache zu erreichen. Gewiß wäre es möglich gewesen, durch Skandale Aufmerksamkeit zu erregen und es wäre mir sogar als Kandidaten so manches eingefallen, um die 14. Bundesversammlung „innovativ“ zu bereichern. Hierbei möge so mancher jedoch bedenken, wie schnell man das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich möchte. Als Kandidat der nationalen Opposition und auf Wahlvorschlag der NPD war ich verpflichtet, auch Vorgaben und Wünsche anderer zu beachten. Mancher Kritiker, der meint, nur weil wir im Fernsehen nicht sichtbar waren, wären wir auch untätig geblieben, möchte ich in Erinnerung rufen: Es ist immer leicht als Außenstehender, der man nicht vor Entscheidungen gestellt ist, die man auch zu verantworten hat, im Nachhinein manches besser zu wissen. Ich für mich habe das Menschenmöglichste getan, was unter den Gegebenheiten machbar war. Auch wenn ich meine, es hätte manches besser gemacht werden können, so ist doch die Aufregung und die Gefahr, die von der Kandidatur eines Nationalen ausging, als Erfolg zu werten. Durch eine Unmenge an Erlebnissen und Erfahrungen wurden mir viele Dinge schmerzlich bewußt. Auch konnte ich Dinge in meinen Erfahrungsschatz aufnehmen, die ich gerne bereit bin, in Gesprächen weiter zu geben; auch stehe auch einem möglichen späteren Kandidaten der nationalen Opposition mit Rat und Tat zur Verfügung.

Auf meiner Weltnetzseite www.rennicke.de haben wir manche Eindrücke und Erlebnisse zusammengefaßt, darunter auch Videos und Bilder. Meine „Abschlußworte“ zur Wahl sind als Film abrufbar, den ich zu beachten bitte. Ich meine, das Wichtigste in diesem noch im Reichstag gesagt zu haben. In den nächsten Tagen werden auch noch etliche Bilder eingestellt, die Einblicke für Außenstehende möglich machen.

In einem Interview mit der National-Zeitung habe ich einige Eindrücke einbringen können – im Anschluß an diese Zeilen füge ich dieses bei.

Es war mir trotz Ausgrenzung, Anfeindung, Lächerlichmachung, Bedrohung, Respektlosigkeit und Enttäuschung (und das gilt nicht nur durch den politischen Gegner) eine Verpflichtung und Ehre, meinem Lande und Volke dort nun bereits zum zweiten Male gedient zu haben. Nach 60 Jahren BRD konnte ich zweimal in eine Schlangengrube sehen, wo Eitelkeiten, falsches Lächeln, Geld und Machtgier die Verantwortung verdrängt haben. Möge es anderen auch belächeln, wir haben dort vielleicht durch unser Auftreten mehr gewirkt und „provoziert“, als mancher meint. Sei es sichtbar für alle beim Gottesdienst, an dem ich trotz meiner naturreligiösen Einstellung teilnahm oder bei Gesprächen, die mir trotz allem Politiktheater Hoffnung machen. Es war richtig und wichtig, einen, wenn auch aussichtslosen, Kandidaten in das Rennen zu bringen und „denen da oben“ auf die Finger zu sehen. Die Verfassungsklagen zur Wahl im letzten Jahr und die nun unmittelbar folgende durch die Mitglieder der Bundesversammlung Holger Apfel, Udo Pastörs und Dr. Johannes Müller werden vielleicht noch für Aufsehen sorgen. Und noch eines: Ich war weniger der „Kandidat der NPD“, als vielmehr der Kandidat „von denen da unten“ gegen „die da oben“!

„Deutschland ist uns zu wichtig, als es seinen Feinden zu überlassen“, das gilt auch bei der Wahl zum Staatsoberhaupt.

Es grüßt Sie und Euch mit dem Gruß der „alten Garde“ –

Euer Kandidat, Euer Sänger, Euer Barde!

Frank Rennicke

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