AULA-Gespräch mit dem nationalen Bundespräsidentschaftskandidaten Frank Rennicke
1. Herr Rennicke, Sie kandidieren am 23. Mai, wenn die Bundesversammlung in Berlin das neue bundesdeutsche Staatsoberhaupt wählt, als Vertreter des nationalen Lagers für das Amt des Bundespräsidenten. Was hat Sie, den nationalen Barden, dazu bewogen, gegen Amtsinhaber Horst Köhler anzutreten?
Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Kandidatur. Es freut mich, wenn auch im deutschsprachigen Süden der Freiheitskampf in der BRD für unser Volk aufmerksam verfolgt wird. In diesem Kampf gibt es viele Frontabschnitte – ein bislang wenig beachteter ist die Bundesversammlung in Berlin, wo über 1200 Abgeordnete der einzelnen Parlamente unter Ausschluß des Volkes das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik wählen. Weiterlesen
Vortrag Frank Rennicke
Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur, Medien
Jugendmusikförderung in Sachsen
4/11799 – Antrag der Linksfraktion
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Musikfreunde,
ich freue mich, im Sächsischen Landtag aus meiner Perspektive als Liedermacher und Vortragskünstler Überlegungen zur Jugendmusikförderung vortragen zu dürfen.
Grund unseres Zusammentreffens ist der Antrag der Linksfraktion, ein „Pop-Büro” einzurichten. Im ersten Augenblick, so muß ich eingestehen, dachte ich bei „Pop-Büro” und Linksfraktion nicht an Musik, sondern eher an die geistigen Väter der unsäglichen 1968er-Zeit und an „Freie Liebe” eines Adorno und Marcuse. Als mir dann der schriftliche Antrag der Linksfraktion zuging, war mir schon erklärbarer, worum es eigentlich geht. So schreibt Dr. Hahn in seiner Antragsbegründung: „Die Vernachlässigung (für „Pop- und Nischenmusik” – was immer das auch sein mag/FR) erleichtert den Einfluß rechter Jugendkultur auf Jugendliche, die bereits jetzt zu beklagen sind.” Weiterlesen